Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit

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    Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit

    Hallo, heuer erreichte uns eine Mitteilung, wie folgt (habe es noch nicht im Detail durch, stelle es jedoch weg´s Wichtigkeit hier ein!) <X :cursing: =O :S :/
    ---
    Zitat: "...
    Lieben Gruß,
    Thomas

    Verweis (Link) dazu: https://t3n.de/news/leistungsschutzrecht-linksteuer-uploadfilter-1086337/amp/?__twitter_impression=true

    Vergesst die DSGVO: Das Netz verliert gerade seine Informationsfreiheit - Jochen G. Fuchs vor 19 Stunden

    Die Reform des EU-Urheberrechts bedroht das freie Netz. Leistungsschutzrecht, Linksteuer und Data-Mining-Sabotage drohen.
    Hinweis: Artikel enthält Provisions-Links – Was ist das?

    Mit dem drohenden EU-Leistungsschutzrecht beginnt der Abschied von der Informationsfreiheit und das Netz, wie wir es kennen. Klingt sehr dramatisch? Ist es auch. Deshalb sollten Wähler jetzt handeln. Ab dem 20. Juni wird über den Abschied von der Informationsfreiheit entschieden, wenn die EU-Abgeordneten über die neue Urheberrechtsreform entscheiden.

    In einfachen Worten:
    es wird es nicht mehr möglich sein, Zeitungsartikel und andere urheberrechtliche Veröffentlichungen kostenfrei zu verlinken. Plattformen müssen zukünftig jeden Upload mit einer kostenpflichtigen Datenbank abgleichen, um festzustellen, ob es sich tatsächlich oder annähernd um urheberrechtlich geschützte Inhalte handeln könnte. Das simple Analysieren von öffentlich verfügbaren Daten wird ebenfalls urheberrechtlich geschützt.

    Im Detail geht es um die Reform des EU-weiten Urheberrechts. Das beinhaltet ein neues EU-Leistungsschutzrecht, Uploadfilter und den schleichenden Tod der Big-Data-Anwendungen. Artikel 13 übergibt die Entscheidung darüber, was urheberrechtlich geschützte Inhalte sind, Algorithmen und Bots und katapultiert den Nutzer in die Hölle einer Zensurmaschine namens Uploadfilter. Die Verlinkung von Fakten und Informationen wird in Artikel 11 im Rahmen einer Regelung lizenzpflichtig, die den Begriff Linksteuer völlig rechtfertig – und Artikel 3 verdonnert Text- und Datamining-Anwender dazu, für das simple Lesen öffentlicher Daten Lizenzgebühren zu bezahlen.
    Totale Kontrolle von Links und Inhalten

    Verlage und andere Publisher leben heute vom Traffic. Kommt kein Traffic, kommt keine Werbung, kommt kein Geld. Hauptsächlich kommt der Traffic aus Suchmaschinen und sozialen Netzwerken. Obwohl diese Tatsache weithin bekannt ist, versucht eine Verlegerlobby mit aller Gewalt ein neues, nutzloses Leistungsschutzrecht zu forcieren.

    Zukünftig sollen Links auf Inhalte von Verlagen nur noch lizenziert möglich sein. Im Regelfall dürfte das bedeuten, das Links kostenpflichtig werden. Ebenfalls betroffen sind kurze Anreißertexte. Das Verlinken und Teilen von Inhalten wird damit monopolisiert, erschwert und letztlich verhindert. Außer der Verlegerlobby profitiert von dieser Entwicklung niemand.

    In Spanien führte die Einführung des Leistungsschutzrechtes nicht zu Einnahmen, sondern zur Schließung von Google News. Was allen kleinen und mittleren Verlagen immens geschadet hat. In Deutschland hat sich das Leistungsschutzrecht auch als nutzlos erwiesen. Die Verlage haben nach Informationen der Zeit bisher nicht einmal eine Million Euro überwiesen bekommen – und von Google keinen Cent. - "Hallo, Big Brother: Darf ich das hochladen?"

    Jede Plattform soll zukünftig durch einen automatischen Mechanismus prüfen, ob ein Inhalt sich mit einer Datenbank voller urheberrechtlicher Beiträge beißt. Die Idee ist vergleichbar mit Youtubes Uploadfilter und alleine der Vergleich zeigt schon, wie sinnlos die Idee ist. Die Identifizierung wird schlichtweg nicht richtig funktionieren. Solche Systeme sind technisch hoch anfällig, unpräzise und in einem derart großangelegten Kontext gemeingefährliche Zensurmaschinen.

    Noch wesentlich schlimmer ist die Tatsache, dass das System ganz simpel missbraucht werden kann. Jeder kann jederzeit Urheberrechte für Inhalte beanspruchen und dann sind alle Nutzer von der Gnade eines Algorithmus abhängig. Die Electronic-Frontier-Foundation beschreibt beispielsweise, was passieren würde, wenn jemand die ganze Wikipedia hochladen würde: Niemand wäre mehr in der Lage, Wikipedia-Inhalte zu zitieren oder zu verlinken, bis die Maschinerie den Unfug wieder aussortiert hätte.

    Nutzer, deren Inhalte böswillig von einem anderen Nutzer als urheberrechtlich geschützt deklariert wurden, müssten erst einmal den Rechtsweg beschreiten und klagen – um ihre eigenen Inhalte wieder nutzen zu können. - "Wer lesen will, soll gefälligst zahlen"

    Damit noch nicht genug, die Reform des Urheberechts will auch das maschinelle Lesen von Inhalten reglementieren. Jegliches Text- und Datamining, jedes maschinelle Auslesen und Analysieren von Inhalten soll urheberrechtlich relevant werden. Wohlgemerkt: Es geht nicht um das Speichern dieser Daten, sondern um den reinen Lesevorgang.
    Wer lesen und analysieren will, muss zahlen. Eine Katastrophe für unabhängige Wissenschaftler, Bürger und Journalisten, denen eigentlich öffentlich zugängliche Daten unzugänglich gemacht werden.

    Handelt, sonst ist es zu spät!


    Noch besteht die Chance
    , auf den gesetzgebenden Prozess Einfluss zu nehmen. Denn es kann noch schlimmer kommen. Verhandlungsführer Axel Voss von der CDU will die geplanten Regelungen noch verschärfen, wie deutlich erklärt bei der Piraten-Politikerin Julia Reda nachzulesen ist.

    Alle (Wähler), die mit der Vernichtung des Netzes, wie wir es heute kennen, nicht einverstanden sind, sollten zum Handy greifen und ihren EU-Abgeordneten anrufen.
    oder eine E-Mail schreiben. Sonst bleibt nur noch: Sonneborn, übernehmen Sie!

    Hinweis: Wir haben in diesem Artikel Provisions-Links – auch Affiliate-Links genannt – verwendet und sie durch „(Provisions-Link)" gekennzeichnet. Erfolgt über diese Links eine Bestellung, erhält t3n.de eine Provision vom Verkäufer, für den Besteller entstehen keine Mehrkosten.

    (Von meinem iPhone gesendet)"
    :ende Zitat
    --
    Fazit
    Wir erkennen also, die DSGVO war nur ein Bruchstück der Schritte des Kontrollwahnsinns-Konstruktes und der Irren Machthungrigen Lobby-Vertretungen in der EU... !

    KOMMT INS TUN !

    LiG
    WIR mit dem ALL, ALL mit UNS !
    "...in Akzeptanz von Ergänzung..."
    " Einig (mit gutem) Recht (in) Freiheit "

    Für diese Rubrik / Thematik, im wie ich finde nach wie vor "tollen Forum VV-WEB.NET"*
    ein denk passender Verweis / Link, zu parallelen Macharten und Seltsamkeiten;
    (Seltsam schon AUCH deshalb, weil von vielen (sich als) Regierungen (ausgebenden) billigend in Kauf genommen
    und damit sicher kein Friede gefördert wird, geschweige denn "Datenschutz" für ALLE (Jederfrau &- mann)
    sicher gestellt werden soll, "üblen Machenschaften und Absichten" also (s.genau genommen ist vieles, wie dsgvo..., von "organisierten Verbrecherbanden" ausgeheckt worden, Schurkenvereinen hätte man in Zeiten von Gerechtigkeit dazu gesagt. Auch wenn teils "nur" von alten Diktaturen abgeguckt / anders verpakt und benannt, gilt dennoch als "widerrechtlich Fortgeführt", auch weil all das nur wenigen dienen soll, keinem Volk, keinem Land und dreimal nicht der Natur, geschweige denn Mutter Erde.

    spreadprivacy.com/google-filter-bubble-study/#
    (darin geht es um einen der paar Global Player, Konzern Guugel und dessen Missbrauch seiner sich selbt zu Eigen gemachten Vormachtstellung und die Drahtzieher/innen dahinter).

    MfG

    *Danke für die freundliche Aufnahme, etwas schade, dass hier zwar viele lesen, sich jedoch nicht mit ihren Erkenntnissen einbringen oder anmelden.

    Post was edited 1 time, last by “Willfried” ().


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